Assam Projekt – wundervoller Bio Assam Tee

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Die Qualität des Bio Assam Tees ist vorzüglich und die Klassifizierung FTGFOP1 klingt abenteuerlich.

Auszug Assam Projekt
„Um die Abkürzung FTGFOP1 (Finest Tippy Golden Flowery Orange Pekoe 1) besser verstehen zu können, werden im Folgenden die Buchstaben einzeln erklärt. FOP1 steht für die Blattqualität. Pekoe bedeutet weiß und steht für den zarten Flaum auf der Unterseite junger Triebe. Orange ist auf das niederländische Königshaus zurückzuführen (oranje). Steht vor dem OP ein F (Flowery), ist dies ein Hinweis darauf, dass zarte Blattknospen im Tee vorhanden sind. Die 1 hinter der Abkürzung wird verwendet um hervorzuheben, dass es sich um die höchste Qualität bei den Blättern handelt. FTG, also Finest Tippy Golden, weißt auf die hohe Anzahl an feiner, heller Spitzen (goldenen Tips) hin. Diese veredeln den Tee und geben ihm seinen unvergesslichen Geschmack. In ihnen befinden sich weniger Gerbstoffe, weshalb sie sich bei der Fermentierung nicht so dunkel färben.“

Was euch wohl aber am meisten interessiert, ist der Duft und der Geschmack ?
Herrlich schmeckt er, fein und wahnsinnig fruchtig nach kandiertem Pfirsich, was durch Zugabe von Zucker noch verstärkt wird. Auch der Geruch erinnert stark an weiße Weinbergpfirsiche ohne den typischen Schwarzteecharakter zu verlieren. Er ist gar nicht bitter und sehr fein im Geschmack.

Für den perfekten Genuss empfehle ich euch die Teebeutel von Lebensbaum, vollkommen frei von Chemikalien und umweltfreundlich produziert.

Zeit für Tee
Nehmt euch ruhig mal die Zeit und erkundet eure Lebensmittel genauer, z. B. solltet ihr versuchen den frisch aufgebrühten Tee geruchlich in einzelne Komponenten zu zerlegen. Es ist sogar so, dass der Assam vom Aufbrühen bis er fertig gezogen ist immer mal den Duft verändert und noch einmal, wenn Milch und Zucker dazu kommen.

Aroma
Dunkler Kandis/Rohrzucker, Malz, Pfirsich, leichte Gerbstoffe, zarter Blütenduft und eine milde Säure, die aber nur vom Geruch her vorhanden ist. Ein wenig erinnert der Assam an Rotbuschtee

Unschöne Wahrheit
Bei Assam Tee wurde in den letzten Jahren extrem viel geschummelt, denn die großen Teemarken haben viel Tee zusammengekauft, miteinander gemischt und unter dem Namen Assam verkauft. Mangelnde Kontrollen oder wenig Anstand aller Beteiligten, haben das an sich illegale Geschäft ermöglicht. Ich finde das zumindest illegal und ich bin mir ziemlich sicher, dass alle Kunden das so sehen, aber da es keine geschützte Ursprungsbezeichnung für Assam Tee gibt, wurde für die Industrie die Region Assam in Indien einfach stark „vergrößert“. Es verkauft sich einfach besser. Genau das Gleiche wie mit Salz aus dem Himalaja, was es gar nicht gibt, es kommt nämlich aus Pakistan oder mit der Alpenmilch, von Kühen aus ziemlich platten Landen. Dieses leider alltägliche Procedere verabscheue ich und ich bin sehr froh, dass die meisten Bio Firmen mehr Anstand haben, als die konventionellen Firmen.

Anders das Assam Projekt
2008 führte das Teaboard of India das Assam Orthodox Logo ein und gibt den Kunden so Gewissheit, dass dieser Tee tatsächlich aus der Assam Region stammt. Die Tee Verpackung von Assam Projekt zeigt dieses kleine rote Logo „Assam Orthodox“. Gewachsen und geerntet in Assam. Die Aussagekraft, bzw die Seriosität des Siegels, ist vergleichbar mit dem EU Bio-Siegel.

Nachhaltigkeit beim Assam Projekt
„Um die Natur möglichst wenig zu belasten, wird beispielsweise der schwarze Tee auf dem Seeweg und nicht im Flugzeug transportiert. Unsere Verpackungen bestehen zu 100% aus Kraftpapier und selbst die Etiketten werden aus Papier und nicht aus Kunststoff hergestellt. Auch das Abpacken in großen Mengen schont Ressourcen und trägt zur Nachhaltigkeit bei.“

Aufbewahrung
Die Verpackung eignet sich übrigens auch zum Verbleib des Tees, bis er aufgebraucht ist. Wer ihn dennoch umfüllen möchte, sollte ein luftdichtes, geruchloses und sauberes Gefäß auswählen.

(Kleine Anmerkung für Tee in Aufgussbeuteln, ich würde es gar nicht empfehlen, ihn in diese Teeboxen zu legen, wo mehrere Sorten zusammen lagern, denn die Aromen mischen sich und jeder Tee verliert seinen arttypischen Charakter. Dass wäre doch sehr schade.)

Assam Projekt – wundervoller Bio Assam Tee

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Die Qualität des Bio Assam Tees ist vorzüglich und die Klassifizierung FTGFOP1 klingt abenteuerlich.

Auszug Assam Projekt
„Um die Abkürzung FTGFOP1 (Finest Tippy Golden Flowery Orange Pekoe 1) besser verstehen zu können, werden im Folgenden die Buchstaben einzeln erklärt. FOP1 steht für die Blattqualität. Pekoe bedeutet weiß und steht für den zarten Flaum auf der Unterseite junger Triebe. Orange ist auf das niederländische Königshaus zurückzuführen (oranje). Steht vor dem OP ein F (Flowery), ist dies ein Hinweis darauf, dass zarte Blattknospen im Tee vorhanden sind. Die 1 hinter der Abkürzung wird verwendet um hervorzuheben, dass es sich um die höchste Qualität bei den Blättern handelt. FTG, also Finest Tippy Golden, weißt auf die hohe Anzahl an feiner, heller Spitzen (goldenen Tips) hin. Diese veredeln den Tee und geben ihm seinen unvergesslichen Geschmack. In ihnen befinden sich weniger Gerbstoffe, weshalb sie sich bei der Fermentierung nicht so dunkel färben.“

Was euch wohl aber am meisten interessiert, ist der Duft und der Geschmack ?
Herrlich schmeckt er, fein und wahnsinnig fruchtig nach kandiertem Pfirsich, was durch Zugabe von Zucker noch verstärkt wird. Auch der Geruch erinnert stark an weiße Weinbergpfirsiche ohne den typischen Schwarzteecharakter zu verlieren. Er ist gar nicht bitter und sehr fein im Geschmack.

Für den perfekten Genuss empfehle ich euch die Teebeutel von Lebensbaum, vollkommen frei von Chemikalien und umweltfreundlich produziert.

Zeit für Tee
Nehmt euch ruhig mal die Zeit und erkundet eure Lebensmittel genauer, z. B. solltet ihr versuchen den frisch aufgebrühten Tee geruchlich in einzelne Komponenten zu zerlegen. Es ist sogar so, dass der Assam vom Aufbrühen bis er fertig gezogen ist immer mal den Duft verändert und noch einmal, wenn Milch und Zucker dazu kommen.

Aroma
Dunkler Kandis/Rohrzucker, Malz, Pfirsich, leichte Gerbstoffe, zarter Blütenduft und eine milde Säure, die aber nur vom Geruch her vorhanden ist. Ein wenig erinnert der Assam an Rotbuschtee

Unschöne Wahrheit
Bei Assam Tee wurde in den letzten Jahren extrem viel geschummelt, denn die großen Teemarken haben viel Tee zusammengekauft, miteinander gemischt und unter dem Namen Assam verkauft. Mangelnde Kontrollen oder wenig Anstand aller Beteiligten, haben das an sich illegale Geschäft ermöglicht. Ich finde das zumindest illegal und ich bin mir ziemlich sicher, dass alle Kunden das so sehen, aber da es keine geschützte Ursprungsbezeichnung für Assam Tee gibt, wurde für die Industrie die Region Assam in Indien einfach stark „vergrößert“. Es verkauft sich einfach besser. Genau das Gleiche wie mit Salz aus dem Himalaja, was es gar nicht gibt, es kommt nämlich aus Pakistan oder mit der Alpenmilch, von Kühen aus ziemlich platten Landen. Dieses leider alltägliche Procedere verabscheue ich und ich bin sehr froh, dass die meisten Bio Firmen mehr Anstand haben, als die konventionellen Firmen.

Anders das Assam Projekt
2008 führte das Teaboard of India das Assam Orthodox Logo ein und gibt den Kunden so Gewissheit, dass dieser Tee tatsächlich aus der Assam Region stammt. Die Tee Verpackung von Assam Projekt zeigt dieses kleine rote Logo „Assam Orthodox“. Gewachsen und geerntet in Assam. Die Aussagekraft, bzw die Seriosität des Siegels, ist vergleichbar mit dem EU Bio-Siegel.

Nachhaltigkeit beim Assam Projekt
„Um die Natur möglichst wenig zu belasten, wird beispielsweise der schwarze Tee auf dem Seeweg und nicht im Flugzeug transportiert. Unsere Verpackungen bestehen zu 100% aus Kraftpapier und selbst die Etiketten werden aus Papier und nicht aus Kunststoff hergestellt. Auch das Abpacken in großen Mengen schont Ressourcen und trägt zur Nachhaltigkeit bei.“

Aufbewahrung
Die Verpackung eignet sich übrigens auch zum Verbleib des Tees, bis er aufgebraucht ist. Wer ihn dennoch umfüllen möchte, sollte ein luftdichtes, geruchloses und sauberes Gefäß auswählen.

(Kleine Anmerkung für Tee in Aufgussbeuteln, ich würde es gar nicht empfehlen, ihn in diese Teeboxen zu legen, wo mehrere Sorten zusammen lagern, denn die Aromen mischen sich und jeder Tee verliert seinen arttypischen Charakter. Dass wäre doch sehr schade.)

Bio-Tee Spezialitäten von Lebensbaum zu gewinnen

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Mal am 24. Dezember. Deshalb freuen wir uns besonders, dass wir zu diesem Anlass gemeinsam mit Lebensbaum zwei seiner neuen Bio-Tees aus der Serie „Tee Meisterwerke“ auf Livona verlosen können.

Lebensbaum Bai Mu Dan und OolongTie Kuan Yin lose vor Dose

Wir haben beide schon kurz kennen gelernt und ein kleines Fotoshooting veranstaltet. Eine ausführliche Verkostungsnotiz schreiben wir nach den Feiertagen.

Zu den zwei Bio-Tees von Lebensbaum gehören zum einen ein Weißer Tee „Bai Mu Dan“ und ein Oolong Tee „Tie Kuan Yin“. Sie stammen aus China und sind etwas für Tee-Liebhaber oder Leute, die gern mal etwas Neues probieren. Die Tees sind in einer dekorativen, schwarzen Blechdose abgefüllt und somit gleich vor Licht geschützt und aromasicher verpackt.

Lebensbaum Bai Mu Dan

Weißer Tee Bio aus der Serie Tee Meisterwerke

Dieser Bai Mu Dan wurde in der chinesischen Provinz Hunan im Frühjahr von Hand gepflückt. Dabei werden nur die Knospen und die ersten beiden Blätter ausgewählt. Anschließend wird die Ernte langsam getrocknet und dabei immer wieder von Hand gewendet.
Seine helle Tassenfarbe und das zarte, leicht blumige Aroma zeichnen diesen weißen Tee aus.

Lebensbaum Bai Mu Dan in Tasse

Zutaten: Weißer Tee aus der Provinz Hunan in China, aus ökologischem Landbau
Öko-Kontrollstelle: DE-ÖKO-001
Zusatzinformationen: Bitte trocken lagern
Geschmack: zart und blumig
Zubereitungsempfehlung: 1 TL mit ca. 80 °C heißem Wasser übergießen und ca. 3 Minuten ziehen lassen, für eine normale Teetasse wie auf dem Foto
Inhalt: 25 g
Verpackung: dekorative Blechdose
Preis: 6,99 Euro
Erhältlich: Im gut sortierten Bio-Fachhandel, im Bio-Supermarkt, in Feinkostläden und im Internet.

Lebensbaum Oolong Tie Kuan Yin

Bio-Oolong Tee aus der Serie Tee Meisterwerke

Ein Oolong-Tee ist halbfermentiert und bewegt sich geschmachlich zwischen schwarzem und grünem Tee. Er wurde in Fujian, der Wiege chinesischer Oolong-Tees, gepflückt. Die von Hand zu kleinen Kugeln gerollten Teeblätter, entfalten sich beim Aufguss zu wahrer Größe.
Dieser Tie Kuan Yin ist in der Tasse etwas dunkler und entfaltet ein leicht süßes würziges Aroma.

Lebensbaum Oolong Tie Kuan Yin in Tasse

Zutaten: Oolong Tee aus der Provinz Fujian in China, aus ökologischem Landbau
Öko-Kontrollstelle: DE-ÖKO-001
Zusatzinformationen: Bitte trocken lagern
Geschmack: mild, aromatisch, würzig
Zubereitungsempfehlung: 1 TL mit ca. 90 °C heißem Wasser übergießen und ca. 3 Minuten ziehen lassen, für eine normale Teetasse wie auf unserem Bild
Inhalt: 80 g
Verpackung: dekorative Blechdose
Preis: 8,99 Euro
Erhältlich: Im gut sortierten Bio-Fachhandel, im Bio-Supermarkt, in Feinkostläden und im Internet.

Bio-Tee Spezialitäten von Lebensbaum zu gewinnen

Wenn wir Euch nun neugierig gemacht haben, dann dürft Ihr gern an unserem Gewinnspiel teilnehmen!

Wir verlosen einmal zwei Bio-Tees von Lebensbaum in je einer schönen Dose, einen Weißen Tee Bai Mu Dan und einen Oolong Tee Tie Kuan Yin.
Für die Zeit nach den Feiertagen legen wir unser E-Book „Die Basenkur für den Alltag“ obendrauf.

Wer gewinnen möchte, schreibt bitte eine E-Mail an info@livona.de Stichwort „Lebensbaum Meisterwerke“ oder hinterlässt gleich hier unten einen „festlichen“ Kommentar. Einsendeschluss ist der 30.12.2017. Viel Glück.
Verlosungsbedingungen: Der Gewinn wird Euch direkt von Lebensbaum zu gesandt, aus diesem Grund erhält Lebensbaum die Anschrift des Gewinners/der Gewinnerinn. Der Versand erfolgt an eine Adresse in Deutschland. Das E-Book gibt es natürlich direkt von uns als Datei. Teilnehmen können Alle ab 18 Jahren, der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Wir wünschen Euch allen ein friedliches und entspanntes Weihnachtsfest.

Unsere Verlosung ist beendet. Den oder die Gewinner/in ziehen wir gleich zu Beginn des neuen Jahres.
Heute haben wir unsere Gewinnerin gezogen. Es ist Doris J.. Herzlichen Glüchwunsch.

Das Herzstück von Demeter: Die biodynamischen Präparate

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Demeter-Bäuer*innen vergraben mit Mist oder fein gemahlenem Quarz gefüllte Kuhhörner in der Erde, lassen sie dort sechs Monate lang Kräfte speichern und verwenden die dann wertvolle Füllung als Spritzpräparat. (Foto Demeter)

Bio-Bauern spritzen nicht! Das denken viele – aber Vorsicht: die Aussage ist nur fast richtig. Klar, mit der Giftspritze fährt kein kontrolliert ökologisch wirtschaftender Bauer über seine Felder, hantiert keine Bio-Gärtnerin im Gewächshaus. Aber natürliche Hilfsmittel werden durchaus mit der Spritze ausgebracht, um Schädlingen den Garaus zu machen. Sie bilden dann ja auch keine gefährlichen Rückstände, die verantwortungsbewusste Menschen nun mal weder im Essen noch im Boden haben möchten. Bei Demeter ist das Spritzen sogar in den Richtlinien verankert – da sind dann allerdings die selbst hergestellten Biodynamischen Präparate gemeint. Bei der Biologisch-Dynamischen Wirtschaftsweise wird eben so manches ganz anders gemacht als auf den „normalen“ Bio-Höfen.

Uli Johannes König vom Institut für Biologisch-Dynamische Forschung in Darmstadt nennt diese Präparate Heilmittel, Bodenverbesserer, Pflanzenstärkungsmittel, spirituelle Geschenke, energetische Nachschublieferung und wohltuende Prophylaxe für Lebensprozesse, die dadurch geordnet verlaufen. Und seine jahrzehntelangen Beobachtungen zeigen ihm, dass ihre wichtigste Wirkung die Harmonisierung ist. Wo etwas zu viel ist, wird es weniger, wo etwas zu schwach ist, wird es stärker. Präparate sorgen also für Ausgleich. Da sie auf energetischer Ebene angesiedelt sind und Abläufe bedingen, die von manchem als geradezu mystisch bezeichnet werden, bieten die Präparate wie kaum ein anderes Element im Öko-Landbau Anlass zu Verwunderung, Angriffen und ironischen Bemerkungen. Andererseits lösen sie Faszination aus, wie etwa die geniale Überschrift der TAZ über Demeter-Bauern zeigt – die Redaktion titelte: „Die mit dem Kuhhorn düngen.“

Dabei geht es den Biodynamikern gar nicht um Düngung, um das Zuführen von Stoffen. Kern der Demeter-Bemühungen ist die Verlebendigung des Bodens – und dafür sind die Präparate Gold wert. Nur in vitalem Boden können Nahrungsmittel harmonisch wachsen. Der Bauer ernährt das Bodenleben, nicht die Pflanzen, lehrte schon Rudolf Steiner, der den Boden ein Organ der Landwirtschaft nannte. Durch die Präparate-Arbeit verbindet sich der Landwirt seelisch mit Boden, Pflanze und Tier, weiß Uli Johannes König aus eigener Erfahrung und vielen Gesprächen mit den Männern und Frauen, die diese „Lebenslandwirtschaft“ betreiben.

Weil die Präparate typisch für den biologisch-dynamischen Landbau sind hat Demeter sie in den Richtlinien entsprechend verankert. Jeder Demeter-Bauer/Gärtner verpflichtet sich zum regelmäßigen Einsatz der speziellen Präparate aus Heilkräutern, Mineralien und Kuhdung. Die meisten stellen sie sogar selbst her. Fein dosiert wie im Sprühnebel aus der Spritze hinten am Traktor werden sie eingesetzt. Denn sie wirken nicht durch die Menge, sondern durch die feinstoffliche Information – vergleichbar mit den Prinzipien der Klassischen Homöopathie in der Medizin. Forschungen über Jahrzehnte beweisen, dass durch die Biodynamische Wirtschaftsweise der Humusanteil im Boden wächst, eine höhere Aktivität der Bodenlebewesen, der höchste Gehalt an Biomasse und eine ausgeprägte Verwurzelung der Pflanzen erreicht werden. Außerdem entwickeln sich die Wiesen sehr kräuterreich – ideales Futter für die Tiere und für aromatische Lebensmittel. Forscher meinen, die Präparate geben der Kulturlandschaft einige der Kräfte zurück, die sie selbst bei nachhaltigster Bewirtschaftung zwangsläufig einbüßt. Der Mensch nimmt für ihre Herstellung Substanzen aus der Natur, setzt sie natürlichen Kräften  aus dem Kosmos aus, um sie dann in veränderter Form der Natur wieder zuzuführen. Die Biodynamischen Präparate werden Heilmittel für die Erde, meint Demeter dazu.

Was nun sind diese Biodynamischen Präparate genau? Die beiden Spritzpräparate werden in Kuhhörner gefüllt und für sechs Monate vergraben: Hornkiesel als fein zermahlener Quarz, beim Hormist der frische Kuhdung aus dem Stall. Sie werden für die Anwendung in Wasser rhythmisch verrührt und dann auf das Land gespritzt. Hornmist ordnet und regt die Bodenprozesse an. Er wird bevorzugt zur Keimung der Pflanzen gespritzt, also jetzt im Frühjahr. Hornkiesel fördert das dem Sonnenlicht entgegen gerichtete Wachstum der Pflanzen und wird mehr zum Ende des Wachstums und zur Pflanzenreife hin gespritzt. Und tatsächlich: inzwischen haben australische Physiker gezeigt, dass Quarz Licht speichern und im Boden wieder abgegeben kann.

Das Hornmist-Präparat wirkt sich positiv auf die Bodenfruchtbarkeit aus: hohe Aktivität der Bodenlebewesen, ein hoher Gehalt an Biomasse und die ausgeprägte Verwurzelung der Pflanzen sind die erfreulichen Folgen. Die Wirkung des Hornkiesel-Präparates kann am besten mit einem sonnigen, warmen Sommertag verglichen werden, beobachten besonders die Gärtner, Obstbauern und Winzer. Sie erleben, dass die charakteristische Aromabildung in den Früchten damit gesteigert werden kann. Rein analytisch zeigt sich, dass die Haltbarkeit von Lagergemüse verbessert wird, Nitratgehalte reduziert sowie Zucker- und Vitamingehalte gesteigert werden.

Mit den Kompostpräparaten kann auch der Stallmist optimal und schnell in besten Dünger verwandelt werden. (Foto Demeter)

Die Kompostpräparate werden aus den Heilpflanzen Brennnessel, Schafgarbe, Kamille, Eichenrinde, Löwenzahn und Baldrian hergestellt. Dazu werden sie in tierischen Organhüllen wie Schädel, Darm oder Blase, zu denen sie – vereinfacht gesagt – in einer heilenden Beziehung stehen, über mindestens ein halbes Jahr im Boden vergraben. Dann werden sie in kleinen Mengen dem Mist, Pflanzenkompost oder auch der Gülle  zugegeben. Sie strukturieren den Kompostierprozess, fördern die harmonische Verrottung und dienen damit dem lebendigen Aufbau des Bodens. Nachweislich bewirken sie eine Verbesserung des Humusaufbaus und der Bodenstruktur.

Die Kompostpräparate

Sie dienen dem lebendigen Aufbau des Bodens, werden in kleinen Mengen Mist, Pflanzenkompost oder Gülle beigegeben und dann damit aufs Land verteilt

Schafgarbenpräparat – Blüten in Hirschblase, fördert die Anpassungsfähigkeit an den Standort, wirkt belebend, fördert Kalium-Schwefelprozesse

Kamillenpräparat – Kamillenblüten im Rinderdarm, macht den Dünger stickstoffbeständiger

Brennesselpräparat – Brennessel in Erde, wirkt Struktur verbessernd auf den Boden

Eichenrindenpräparat – Eichenrinde im Kuhschädel, bringt die formgebenden Kräfte genau dahin, wo sich sonst Pflanzenkrankheiten entwickeln könnten, regt Calciumprozesse an

Löwenzahnpräparat – Blüten im Rindergekröse. Kieselsäure wird angezogen

Baldrianpräparat – Saft oder Auszug aus den Blüten, vergoren, kommt ohne tierische Hülle aus, vermittelt dem Boden die Fähigkeit, sich dem Phosphor-Angebot gegenüber richtig zu verhalten, wirkt zudem in Blüten- und Fruchtbildung

Heilpflanzen wie Baldrian, Kamille, Eichenrinde, Schafgarbe, Löwenzahn und Brennessel sowie Quarz und tierische Hüllen wie das Kuhhorn brauchen die biodynamischen Landwirte für ihre selbst hergestellten, feinstofflich wirkenden Präparate.  (Foto Demeter)